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Projekte des Instituts


Die qualitative Analyse internetbasierter Daten. Symposium, 9.-10. November 2012, Evangelische Hochschule Freiburg.
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Tagungsprogramm
Veröffentlichung: Schirmer, Dominique/Nadine Sander/Andreas Wenninger (Hg.). Die qualitative Analyse internetbasierter Daten. Methodische Herausforderungen und Potenziale von Online-Medien. Wiesbaden. Springer VS. 2015.



Handlungsfähigkeit, Handlungsmacht, Agency. Symposium zu Agency-Analyse in der qualitativ-rekonstruktiven Forschung. 5.-6. November 2010, Evangelische Hochschule Freiburg.
Information
Tagungsprogramm
Veröffentlichung: Stephanie Bethmann/Cornelia Helfferich/Heiko Hoffman/Debora Niermann (Hrsg.) 2012. Agency. Qualitative Rekonstruktionen und gesellschaftstheoretische Bezüge von Handlungsmächtigkeit. Weinheim und Basel. Juventa.


Projekte der iqs-Mitglieder


Stephanie Bethmann, Nina Degele, Debora Niermann
Crossing Boundaries in Qualitative Research. An Ethnography of Sociological Practice in Germany and the U.S.
Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Konstruktion von Wissen in Prozessen qualitativer Sozialforschung analytisch zu beschreiben. Damit werden die derzeit dominanten Debatten über qualitative Methoden in Deutschland um eine wichtige Facette ergänzt, nämlich um die empirisch fundierte Analyse dessen, was qualitativ Forschende tagtäglich bei der Arbeit tun, und wie durch diese Arbeitspraktiken sozialwissenschaftliches Wissen hergestellt wird. Untersuchungsgegenstand ist das praktische Handeln von Forschenden, ihr implizites Wissen, ihre Interaktionen mit anderen Forschenden, mit den Beforschten, mit Methoden und mit materiellen Artefakten. Für unsere Ethnografie bedienen wird uns der Techniken der Wissenschafts- und Arbeitssoziologie, darunter teilnehmende Beobachtung, Interviews und Gruppendiskussionen. Wir kontrastieren dabei einerseits nationale Besonderheiten und andererseits methodische Verfahren, die sich in ihrer Logik und ihren Praktiken unterscheiden, bspw. Ethnografie, Grounded Theory und hermeneutische Verfahren der rekonstruktiven Sozialforschung. Mit der empirischen Beforschung empirischer Forschung leistet das Projekt erstens einen neuen Beitrag zur systematischen Reflexion wissenschaftlichen Handelns in den Sozialwissenschaften und intensiviert zweitens einen transatlantischen Dialog, der angesichts der derzeit sehr divergenten Methodendiskussion im deutschsprachigen Raum und den USA von Übersetzungsleistungen auch im übertragenen Sinne profitieren kann. Diese Reflexionen sind drittens forschungsethisch geboten, weil qualitative Forschung mittlerweile so etabliert ist, dass sie nicht nur sozialwissenschaftliche, sondern zunehmend auch politische Relevanz hat.
Institut für Soziologie / Universität Freiburg
Siehe auch: Stephanie Bethmann und Debora Niermann. The field worker and the analyst.

Nina Wehner
Wie gehen Männer im Alltag mit Gesundheit um? Eine empirische Untersuchung zum Zusammenhang von Gesundheitshandeln von Männern im mittleren Lebensalter und Männlichkeit(skonstruktionen). Weltweit besteht ein "gender gap" in der Lebenserwartung und Sterblichkeitsrate zwischen Männern und Frauen - zu Ungunsten der Männer. Das gilt auch für die Schweiz. Diese höhere Sterblichkeit von Männern kommt überwiegend durch verhaltensbedingte Ursachen zustande: Männer weisen ein stärkeres gesundheitliches Risikoverhalten auf, nehmen weniger Vorsorgeuntersuchungen wahr, setzen sich grösseren körperlichen Belastungen aus und suchen weniger oder erst spät ärztliche Hilfe. Wie hängt dieses Verhalten mit Männlichkeit(skonstruktionen) zusammen? Inwiefern fungieren gesundheitsrelevante Verhaltensweisen als Herstellungsprozesse für weibliche/männliche Geschlechtsidentitäten? Dies sind zentrale Fragen unseres Forschungsprojekts. Indem wir gesundheitsrelevantes Verhalten als vergeschlechtlichtes und zugleich vergeschlechtlichendes Handeln untersuchen, kehren wir die herkömmliche Blickrichtung auf Gesundheit und Geschlecht um: Gesundheitsrelevantes Handeln wird nicht vorgängig durch Männlichkeit erklärt, sondern als Resultat und Ausgestaltung von Männlichkeits-/Weiblichkeitskonzepten verstanden. Informationen
01.04.2012 - 31.03.2014

Nina Wehner
Kontinuität & Wandel von Geschlechterungleichheiten in Ausbildungs- und Berufsverläufen. Trotz vieler Bemühungen verlaufen die Ausbildungs- und Berufsbiografien von Jugendlichen in der Schweiz im Vergleich zu anderen europäischen Ländern noch immer sehr geschlechtstypisch: Männer werden selten Primarlehrer und nur wenige Frauen Chefin einer Grossbank. Frauen wie Männer sind in ihren Möglichkeiten stark eingeschränkt und können ihr Potenzial nicht ausschöpfen. Zudem verfestigen diese Ungleichheiten die traditionelle Arbeitsteilung in der Familie. Ziel des Projekts ist, diese Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen in den Ausbildungs- und Berufsverläufen unter Berücksichtigung sowohl persönlicher als auch institutioneller Faktoren zu erklären. Dabei steht die Zeit von der Ausbildung bis zur Berufseinmündung im Mittelpunkt der Betrachtungen. Informationen
1.8.2010 - 31.03.2013

Dominique Schirmer
Soziologie des Internets und der sozialen Medien. Freies Forschungsprojekt, das sich mit der soziologischen Einordnung und der methodischen Handhabung von InternetMedien beschäftigt. Einer der Schwerpunkte ist die empirische Analyse internetbasierter, insbesondere sozialer Medien (siehe die beiden Projekte Die qualitative Analyse von Mikroblogs sowie Die empirische Analyse sozialer Medien und des Internets). Zum Projekt gehören Lehrveranstaltungen, Betreuung und Beratung studentischer Projekte, Veröffentlichungen, Workshops und Tagungen. Interessierte Studierende sind eingeladen, sich im Rahmen des Projekts bzw. der Thematik zu betätigen.
Freies Projekt, Beginn 2012

Dominique Schirmer
Qualitative Analyse von Mikroblogs. Im Rahmen der Forschungsschwerpunkte "integrierte Methoden der Sozialforschung" und "soziale Medien" beschäftigt sich das Projekt mit der Frage, ob und wie qualitative Sampling- und Analyseverfahren auf Mikroblogs angewandt werden können.
Freies Projekt, Beginn 2011

Albert Scherr
Jugend mit Chancen. Evaluation und Monitoring im Rahmen des Europäischen Sozialfonds: Ein Kooperationsprojekt der Pädagogischen Hochschule Freiburg und des Wissenschaftlichen Instituts des Jugendhilfswerkes Freiburg e.V. Informationen
Förderperiode 2007 bis 2013

Nina Degele, Stephanie Bethmann
Wie wir uns die Liebe erzählen. Zur Normalisierung eines einzigartigen Gefühls. In diesem DFG geförderten Projekt am Institut für Soziologie, Uni Freiburg, werden auf empirischer Grundlage zentrale soziale Dimensionen des Phänomens Liebe rekonstruiert. Ziel ist es, Erkenntnisse zum Zusammenhang von Liebe und der Reproduktion gesellschaftlicher Ordnung zu gewinnen.
Laufzeit: Mai 2008 bis April 2011

Cornelia Helfferich, Heike Klindworth, Jan Kruse
Familienplanung – Erfahrungen, Wissen und Zugänge von 20 bis 34-jährigen Frauen mit Migrationshintergrund – eine qualitative Machbarkeitsstudie, im Auftrag der BzgA.
Projektleitung: Prof. Dr. Cornelia Helfferich; Prof. Dr. Wolfgang Eßbach
Laufzeit: Januar 2007–Juni 2008


Cornelia Helfferich, Jan Kruse, Debora Nierman
Familienplanung und Migration im Lebenslauf von Männern (Auftragsförderung: Impulsfinanzierung zur Förderung der Forschungskompetenzen an Fachhochschulen Landesstiftung Baden-Württemberg). Das Forschungsprojekt erkundet explorativ den Zusammenhang zwischen Familienplanung und Migrationsentscheidungen als zwei Formen der Gestaltung des privaten Lebenslaufs bei 20- bis 54-jährigen Männern mit (osteuropäischem und türkischem) Migrationshintergrund. Thematisch ist das Projekt an der Schnittstelle von Biografieforschung, Familienforschung und Forschung zur Mobilität in modernen Gesellschaften angesiedelt. Es werden 20 teilnarrative, biografische Interviews geführt mit inhaltsanalytischer und hermeneutischer Auswertung sowie acht Gruppendiskussionen Migrationshintergrund.
Mehr Informationen: www.soffi-f.de


Cornelia Helfferich, Heike Klindworth, Jan Kruse
Familienplanung und Migration im Lebenslauf von Frauen (Auftragsförderung: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und die Kommunen Oberhausen, Stuttgart, Berlin und Nürnberg). Das Forschungsprojekt erkundet den Zusammenhang zwischen Familienplanung und Migrationsentscheidungen als zwei Formen der Gestaltung des privaten Lebenslaufs bei 20- bis 44-jährigen Frauen mit (osteuropäischem und türkischem) Migrationshintergrund in vier Kommunen Deutschlands. Die qualitative Teilstudie mit 18 Gruppendiskussionen und 30 Einzelinterviews diente als explorative Vorstudie standardisierte Telefonbefragung mit 1.900 Frauen (Zufallsstichprobe aus den Melderegistern der vier Kommunen CATI-gestützte Telefoninterviews). Die Studie kann zur Grundalgenbildung im Bereich interkultureller Verständigung bei qualitativer Forschung beitragen.
Mehr Informationen: www.soffi-f.de
 

Cornelia Helfferich, Barbara Kavemann, Heike Rabe, Margit Wagner
Determinanten der Aussagebereitschaft von Opfern des Menschenhandels zum Zwecke sexueller Ausbeutung (Opferbefragung) (Auftragsförderung: Innenministerium, in Trägerschaft des Bundeskriminalamts, Wiesbaden). Mit 60 qualitativen Interviews werden die Viktimisierungsprozesse und die Hilfesuche von Frauen, die Opfer von Menschenhandel wurden, erhoben und Bedingungen und Faktoren der Aussagebereitschaft für typische Verläufe analysiert. Es liegt eine quotierte Stichprobe nach Merkmalen der Aussagebereitschaft vor. Für die Rekonstruktion der biografischen Prozesse spielt die Analyse der subjektiven Handlungsmächtigkeit eine besondere Rolle.
Mehr Informationen: www.soffi-f.de


Cornelia Helfferich, Silke Burda, Georg Rissler, Petra Pfeiffer
„Das ist stark – was kann ich, was will ich, was werde ich." Bildungschancen und Geschlechterverständigung von Mädchen und Jungen. Ein Projekt der Landesstiftung Baden-Württemberg im Rahmen des Programms „Chancen = Gleichheit. Gleiche Chancen für Männer und Frauen" (kurz: www.jugend: Geschlechterbeziehungen und Bildungschancen). Ausgehend davon, dass spezifische Formen von Männlichkeits- und Weiblichkeitsinszenierungen und Interaktionsformen zwischen und unter beiden Geschlechtern dazu beitragen, dass Mädchen und Jungen in Hauptschulen – jeweils aus unterschiedlichen Gründen – ihre Bildungschancen nur unzureichend nutzen (können), wurden im Forschungsteil des Projektes mit neun, kontrastierend nach ländlicher, städtischer und großstädtischer Region ausgewählten, geschlechterhomogenen Gruppen 36 Diskussionen durchgeführt (Inhalte: Bildung, Zukunft und Geschlecht / Geschlechterkommunikation / Geschlechterbeziehungen / Gewalt). Ein besonderer Fokus liegt bei der Interaktion der Jugendlichen untereinander, wie sie zum einen berichtet, zum anderen in den Diskussionen selbst vorgeführt wird. Im weiteren Projektverlauf werden eine interaktiver Internet-Spiel und eine Materialiensammlung erstellt.
Mehr Informationen: www.soffi-f.de


Cornelia Helfferich
Haftentlassene – subjektive Wahrnehmung der Angebote der Anlaufstelle für Haftentlassene (Auftragsförderung: Projektförderung Anlaufstelle für Haftentlassene)
In dem qualitativen Projektteil (quantitative Befragung: Stefanie Tränkle) wurden 12 qualitative, teilnarrativ-biografische Interviews mit langjährig Betreuten an der Anlaufstelle für Haftentlassene in Freiburg (AS) durchgeführt. Thema war die lebensgeschichtliche Entwicklung der Klienten im Kontakt mit der Anlaufstelle und untre Bezug auf die Nutzung der Angebote. Die Interviews wurden hermeneutische ausgewertet, insbesondere mit Vorgehensweisen der Biographie- und Agency-Analyse.
Mehr Informationen: www.soffi-f.de

Kruse, Jan
"Beziehung, Partnerschaft, Familiengründung – Familienbildungsprozesse in  gegengeschlechltichen Partnerschaften", Qualitative Pilotstudie, Lehrforschungprojekt am Institut für Soziologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Projektleitung: Dr. Jan Kruse
Laufzeit: April 2005–Oktober 2008

Bernd Remmele, Britta Schinzel, Dominique Schirmer
Das aufwändige Geschlecht. Forschungsprojekt zu E-Learning und zum Verhältnis von Technik und Geschlecht. An den Hochschulen: WHL Wissenschaftliche Hochschule Lahr, Institut für Informatik und Gesellschaft der Universität Freiburg, FHTW Berlin sowie UZH, Universität Zürich. Laufzeit: Juli 2007-März 2010. Mehr Informationen

Albert Scherr und Barbara Schäuble
„Ich habe nichts gegen Juden, aber…" – Studie zu Antisemitismus
Diese Analyse beschäftigt sich mit einer bisher wenig beachteten Frage: Wie können Mitarbeiter der Bildungsarbeit auf Antisemitismus bei Jugendlichen reagieren, die sich selbst als nicht antisemitisch verstehen?
Mehr Informationen: PDF

Barbara Fath und Christian Schmieder
Projekt FARBSTIFT, eine interdisziplinären Kommunikationsplattform für ForscherInnen, die Software in ihren Projekten nutzen. Bis 2012